
Optisch ansprechend und authentisch: 5 Tipps zur Immobilienfotografie
Ästhetische Fotos verkaufen Immobilien: Trotzdem sollen und müssen sie authentisch sein, denn “Mogelpackungen” fallen spätestens bei der Besichtigung auf. Es gilt also den feinen Spagat zwischen Authentizität, dem, was die Immobilie ist, sowie Attraktivität, das Potenzial, was sie verkörpert, zu finden. Die folgenden fünf Tipps helfen dabei.
Das Wichtigste zur Immobilienfotografie in Kürze
- Tageslicht nutzen und spärliche Abendbeleuchtung oder Kamerablitz für eine natürliche und einladende Wirkung vermeiden.
- Vorab gründlich aufräumen, da störende Gegenstände und Unordnung den ersten optischen Eindruck negativ beeinflussen.
- Durch Stativnutzung auf mittlerer Höhe und das Sichtbarmachen von zwei Wänden optische Raumtiefe erzeugen.
- Aktuelle Außenaufnahmen einbinden und den realen Zustand ehrlich darstellen, um Enttäuschungen bei der Besichtigung zu verhindern.
- Veraltete oder jahreszeitlich unpassende Aufnahmen vermeiden, um eine professionelle Präsentation zu wahren.
- Für hochwertige Fotos, virtuelle 360-Grad-Rundgänge und Home Staging sorgt das Team von Lindner Immobilien bei der Verkaufsvermarktung.
1. Das richtige Licht
Immobilien sollen gegenüber Interessenten Strahlkraft verkörpern: Aus diesem Grund werden sie bei Tag idealerweise unter dem Einfall von natürlichem Licht fotografiert. Fotos am Abend, schlimmstenfalls noch bei spärlicher Beleuchtung oder wenn die Immobilie schon leer geräumt wurde und gar keine Lichtquelle mehr existiert, abgesehen vom Blitz der Kamera, sind ungeeignet. Ist der natürliche Lichteinfall nicht ausreichend, empfiehlt es sich meist gar kein Licht einzuschalten, sondern das Foto nachträglich mit einer Bildbearbeitungssoftware aufzuhellen.
2. Unruhe gehört nicht ins Bild
Unter “Unruhe” wird an dieser Stelle alles verstanden, das stört und den Blick vom Wesentlichen ablenkt. Unaufgeräumte Zimmer gehören nicht in die Immobilienfotografie, denn sie wirken unordentlich und das färbt negativ auf die Immobilie ab – auch wenn das nicht zwangsläufig logisch ist. Wurden die Innenräume zuvor gereinigt, sollten Sie sichergehen, dass sich nicht irgendwo auf den Bildern Besen, Putzeimer und Co. verstecken.
3. Der richtige Winkel
Bei Fotos von Innenräumen ist darauf zu achten, dass sich mindestens zwei Wände im Bild befinden. Das schafft räumliches Vorstellungsvermögen und lässt den Raum größer wirken. Außerdem sollten Sie die Kamera nicht von schräg oben nach unten richten, dann wirkt die Immobilie “schief” oder so, als würde sie einstürzen – unser Gehirn assoziiert so einen Winkel ganz automatisch als “komisch” und unangenehm. Idealerweise verwenden Sie sowieso ein auf mittlerer Raumhöhe platziertes Stativ, dann verwackeln auch die Bilder nicht.
4. Nicht nur Innen-, sondern auch Außenfotografie
Speziell bei Mietwohnungen spielt aus Sicht potenzieller Mieter nicht nur eine Rolle, wie die Räumlichkeiten selbst aussehen. Ein schönes Haus, ob stilvoller Neubau oder vielleicht sogar mit Stuck verzierter Altbau, können verkaufsfördernd wirken. Selbst wenn die Fassade beispielsweise mit Graffiti besprüht ist, sollte das nicht verheimlicht werden. Interessenten könnten sich daran so stören, dass die Besichtigung letztlich gar keinen Erfolg haben kann.
5. Aktualität ist wichtig
Ältere Aufnahmen eignen sich nicht zur Immobilienvermarktung. Seither kann sich schließlich viel verändert haben. Ebenso wirkt es unpassend, wenn eine Immobilie im Sommer angeboten wird, auf den Bildern aber eine hohe Schneedecke zu sehen ist.
Diese Tipps helfen ansprechende Aufnahmen der Immobilie zu erhalten. Wir möchten aber ehrlich sein: Sie sind kein Ersatz für professionelles Equipment, die Erfahrung und moderne Vermarktungsinstrumente wie 360-Grad-Aufnahmen, Home Staging und virtuelle Rundgänge – die wir Ihnen bei der Vermarktung anbieten!
























































































