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Höhere Gebühren für Notare und Grundbuchämter

Zum 1. August 2013 wurden die Gebühren für Notare und Grundbuchämter kräftig erhöht. Betroffen sind vor allem Immobilienkäufer und Kreditnehmer.

Immobilienkäufer müssen seitdem tiefer in die Tasche greifen. So stiegen die Gebühren für die Aufsetzung des Kaufvertrags und für die Grundschuldbestellung um  rund 20 Prozent. Je nach Art der Tätigkeit des Notars und dem Geschäftswert kann es hierbei deutliche Unterschiede geben.

Fragwürdige Begründung für Gebührenschraube

Laut Gesetzgeber und Bundesnotarkammer sei die erste Gebührenerhöhung seit 1986 lediglich eine „Anpassung an die allgemeine Einkommensentwicklung“. Die Begründung ist allerdings nicht schlüssig, weil sich die Gebühren ohnehin an den aktuellen Werten bemessen. Die Kaufpreise für Immobilien und die Höhe der Grundschuld haben im Bundesdurchschnitt etwa entsprechend der Inflationsrate zugenommen. In den vergangenen fünf Jahren fiel der Anstieg der Kaufpreise in vielen Großstädten sogar zum Teil deutlich höher als die Inflationsrate aus. Völlig unverständlich ist daher, weshalb sich die Beurkundung von Immobilienverkäufen nun zusätzlich deutlich verteuern soll, obwohl die Kaufpreise als Grundlage dafür bereits stark gestiegen sind.

Quelle: Immobilienscout GmbH

Bei höheren Summen geringerer Anstieg

Bei doppelt so hohen Summen, also einem Kaufpreis von 600.000 Euro und einer Grundschuld von 400.000 Euro, erhöhen sich die Notargebühren inklusive Mehrwertsteuer um 19 Prozent auf knapp 6.150 Euro und die Grundbuchkosten um fünf Prozent auf rund 2.450 Euro. Der Anstieg bei den Notarkosten fällt also niedriger aus als im ersten Beispiel. Dennoch ist dies kaum nachvollziehbar: Der Arbeitsaufwand für den Notar ist deshalb nicht wesentlich höher, nur weil die Summen doppelt so hoch sind. Gleiches gilt zwar auch für die Grundbuchkosten, doch fallen hier der Kostenanstieg und auch das Kostenniveau spürbar niedriger aus.

Notargebühren steigen stärker als die Grundbuchkosten

Die Dienste des Notars werden künftig teurer. (Quelle: U. Lohrer)

Dies zeigen Berechnungen der FMH Finanzberatung am Beispiel einer Immobilie mit einem Kaufpreis von 300.000 Euro und einer einzutragenden Grundschuld von 200.000 Euro. Bislang fielen dafür Notarkosten inklusive Mehrwertsteuer in Höhe von 2.723 Euro sowie Grundbuchkosten in Höhe von 1.244 Euro an. Die Gesamtkosten beliefen sich also auf 3.967 Euro. Ab 1. August werden die Immobilienkäufer für die gleiche Leistung an den Notar inklusive Mehrwertsteuer 3.540 Euro und an das Grundbuchamt 1412 Euro zahlen müssen. Die Gesamtkosten steigen demnach um 24 Prozent auf 4.952 Euro. Der Notar erhält (inkl. MwSt.) mit 816 Euro knapp 30 Prozent mehr, das Grundbuchamt mit 168 Euro gut 13 Prozent mehr Geld.

Große Unterschiede in den einzelnen Positionen

Je nach Einzelleistung und der Kaufpreishöhe beziehungsweise der Grundschuld fällt die Teuerung recht unterschiedlich aus. So steigen in dem Beispielfall die Kosten für die Protokollierung des Kaufvertrags, die Bestellung der Grundschuld und die Abwicklungsgebühr zwischen 22 und 25 Prozent. Besonders stark erhöht sich jedoch mit 150 Prozent die sogenannte Vertragsvollzugsgebühr, während die Kostensteigung für die Abwicklung über ein Notaranderkonto mit 18 Prozent noch am geringsten ausfallen.

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